Männertag (Teil1)

Klingt (für mich) nach einem erholsamen oder aber sehr „intensivem“ Kurzurlaub. Zwei Projekte waren am Start:

Der Zaunbau

Der alte Grundstückszaun (7 Felder – jeweils zwischen ca. 2 und 3 Meter) ist etwa um die 60 Jahre alt. Die Riegel sind bereits sehr angegriffen, verfault und teils schon mit Moos bewachsen. Die Bretter beginnen sich aufzulösen…

 

 

Die Hoftür und das Hoftor sind besonders „speziell“: Also (am besten) nur noch mit den berühmten Samthandschuhen zu bedienen.

Während ich mir den Nach- und Einbau der Hoftür durchaus zutraute, sah das mit dem Tor schon anders aus: Alter, Beanspruchung, Wetter, Gewicht und Flügellänge (jeweils bis ca. 2,5m) haben hier nicht nur das Holz angegriffen sondern auch an den Pfeilern und Angelbändern Spuren hinterlassen.

Vorerst muss das Tor also noch „aus- und durchhalten“!

War der Bestandszaun wohl noch aus einheimischen Holz (Fichte oder Kiefer?) wollte ich nun einem wetterbeständigerem Holz den Vorzug geben. Meine Wahl fiel auf „sibirische Lärche“.

Nachweislich ist dieses Material ein besonders wetterbeständiges und hartes Gehölz, welches für den Außeneinsatz besonders geeignet und eigentlich auf zusätzlichen Schutz nicht angewiesen ist.

Trotz des unsäglichen Krieges in Osteuropa (Kaum zu glauben!), fand ich einen Händler, welcher über eine Filiale bei München  noch über genügend Lagerware verfügte. 

Das „pro-ukrainische Statement“ auf deren Homepage, mit welchem sich die Firma mit ihren sowohl ukrainischen wie russischen Mitarbeitern präsentierte und positionierte, unterstützte hierbei meine Entscheidung.

 

stand with ukraine
Danke auch an Pixabay

Die Lieferung klappte (leicht verspätet) reibungslos.

Da nur 4m Bretterlängen am Lager waren, nutzte ich diesen Umstand, um die Bretter gleich mit einer 45Grad-Sägung auf ein für mich mögliches Transportmaß zu teilen. 

An einem der vorigen Wochenenden begann ich sogleich mit dem Nachbau der Hoftür.  Das alte Kastenschloss wollte ich von vornherein weiternutzen. 

Für den Einbau benötigte ich dann aber doch Hilfe. Die nicht ganz in Flucht stehenden Angelaufhängungen und das Gewicht der Tür waren hier das größte Problem.

Die Hilfe bekam ich dann am letzten Wochenende: Die ganze Familie unterstützte mich beim Einbau der Tür, beim weiteren Zaun-Abriss, Einbau und beim Anstrich (ich hatte mich letztlich doch für einen zusätzlichen Ölschutz-Anstrich entschieden).

138 Bretter und 16 Riegel wurden verarbeitet. Den kompletten Abriss, Anstrich und Neubau an 4 Tagen? Da kann man(n) nicht meckern!!! 

 

 

Bleibt das „Kleinmachen und Verfeuern“ des Altzauns als „Restleistung“ !

Projekt 2 – die Pizzaofenprämiere – folgt…

 

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