2017/18 – Hoftreppe (Teil 1)

Abriß oder Sanieren?

Ja das war die Frage. Der örtliche Maurer kam gleich mit der Forderung nach Abriß und Neubau… Was er dem nicht folgen ließ? War ein Angebot.

Zum Zustand 2017:

Mit dem Verbindungsbau zwischen Werkstatt und Wohnhaus in den 70ern, verschwand der charakteristische Holzvorbau.

Abgesehen vom wahrscheinlich hohen Wartungsaufwand der Holzkonstruktion, wich dieser einem neuen Vorflur, einer Kammer sowie einem komfortablen Wannenbad mit Waschbecken und WC.

Ein gefliestes Innenbad war damals (auf dem Dorf) sicher kein oft anzutreffender Standard.

Als Zugang zur „Veranda“ (so wurde der neue Eingangsbereich von nun an benannt) dient eine gemauerte Klinkertreppe. Da die Ziegel mit der Zeit ausgetreten waren und das Estrichpodest auch nicht mehr schön aussah, wurde die gesamte Treppe Ende der 90er verfliest.

Das Problem:

Warscheinlich war schon damals das Fundament der Treppe nicht richtig abgedichtet und die eine oder andere Fliese bekam mit der Zeit einen Sprung. Jedenfalls hatten damit Nässe und Frost freie Bahn…

Immer neue Feuchtigkeit und Staunässe kam durch die „freie“ Entwässerung der Küche hinzu. Mit der Grubenerneuerung wurde die Leitung frostfrei nach Innen verlegt und fachgerecht angeschlossen.

Somit hatte das Podest Zeit zum trocknen und ich entschloß mich, es nochmal mit einer Instandsetzung zu versuchen.

Erster Ansatz:

Noch im Zuge der Grubenarbeiten begann ich, den Putz der Aussenseiten auszubessern, die Flächen mit einem Gewebe zu armieren und mit Fassadenspachtel zu glätten. Den erdberührten Bereich habe ich mit einem bituminösen Dichtanstrich versehen und nach Trocknung wurde der Bereich wieder mit Erde aufgefüllt.

 

Nach Entfernung der Keramikfliesen, wurden die Schäden an den Klinkerstufen sichtbar. Durch Staunässe (unter den Fliesen) und Frost waren diese zum größten Teil zerstört.

Nach reichlich Lufttrocknung und Entfernung aller losen Reste, schalte ich die Stufen ein und goss die Fehlstellen mit einem Spezialmörtel zur Reparatur von Betonbauteilen auf.

Dann grundierte ich die ganze Treppe mit einem 2K Epoxidharz und streute die Flächen mit Quarzsand ab. So konnte die Treppe erstmal „überwintern“!

 

Nun stand die Frage nach dem Oberflächenmaterial

 

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