Die Scheune

Scheune, Feld, Hof, Spreewald

Die alte Fachwerkscheune

Grundfläche ca. 15 x 8m.

Auf einem Natursteinsockel gegründet. Die Fassade als Lehmstaken-Fachwerk aufgebaut und ausgefacht. Oben auf ein Ziegeldach.

Zum Zustand 2017

Die dem Hof zugewandten Seiten sind scheinbar recht gut in Schuss. Ob die Süd- und Westfassade (als Wetterschutz) schon immer verkleidet bzw. verschalt waren oder erst nach größeren Schäden an den Lehmgefachen verkleidet wurden, ist nicht übermittelt. Historisch ist beides denkbar.

Es handelt sich um eine Durchfahrtsscheune mit ursprünglich zwei großen Wendesäulen-Toren, von denen leider nur noch das hofseitige, mit außenliegender Tragkonstruktion und Schlupftür, erhalten ist.

Der Boden des Durchfahrtsbereichs (Tenne) ist mit Lehm befestigt. Außerdem gibt es hier noch einen kleinen abgeteilten Raum (Remise, Kammer, Kaff- oder Geschirrraum), dessen tatsächliche Nutzung bzw. Bedeutung leider noch nicht nachvollzogen werden konnte.

Seit über 50 Jahren sind auf der rechten Scheunenseite (Banse oder Trass) noch ca. 100m³ loses, ausgedroschenes Stroh „fremdgelagert“. Wem es gehört ist bekannt, aber keiner weiß, was und ob sich etwas darunter befindet…

Die linke Scheunenseite wurde bereits, in vielen Stunden und unzähligen Deponieanfahrten der 90er geräumt und entrümpelt. 

Die ohnehin am stärksten beanspruchten, äußeren Nord- und Westseiten der Scheune sind eingewachsen und zugewuchert. Zwar wurden die zu dicht wachsenden Bäume und Sträucher einige Male in die Schranken gewiesen, aber die Natur hat letztlich „gesiegt“.

Von diversen Stürmen wurden bereits mehrere Dachziegel heruntergepustet. Zum zählen der Löcher im Dach reichen keine zehn Finger mehr.

Vorm Sockel sorgen Material- und Schuttlagerung sowie wachsende, sedimentierte Erdmassen dafür, dass sich die Grundschwelle des Fachwerks bereits unterhalb des Erdreichs befindet und somit arg in Mitleidenschaft gezogen wurde.

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Pläne? Jede Menge:

Nach erstem Herantasten, der äußeren Freilegung und Leerung der Scheune (im Herbst 2018) begannen wir dann im Frühjahr 2019 mit der Sanierung der Scheune .