2018 – Wenn schon, denn… (Teil 2)

Für mich brauchte die „neue Treppe“ auch einen schönen Rahmen…

Ich forsche gern in der Historie des Grundstücks nach. Ich will auch das Traditionelle und die Geschichte erhalten, nach- und aufleben lassen. Doch bei der Fassade ist dies leider kaum möglich.

Aus Erzählungen ging schon hervor, dass mein Schwiegervater in den 70ern nicht sehr glücklich darüber war, als seine Mutter die großen Fenster einbauen und in der Folge auch die Fassade verputzen lies. Aber es war nicht mehr zu ändern und leider lässt es sich (auch jetzt) nicht mehr rückgängig machen. Zumindest stünde der Aufwand in keinem Verhältnis!

Die notwendigen Fensterstürze haben die Segmentbögen verdrängt und optische Schäden im Klinkerverbund hinterlassen. Auch die Gesimse wurden für den Putz bündig abgeschlagen.

Nur ein Hauch von „mediteranem Flair“ im Spreewald?

Die „tiefer“, zurückliegenden Fensterfaschen auffüllen und plastisch wie eine „Natursteineinfassung“ hervorheben… farblich in warmen Trracotta- Tönen… Dazu die Haustür mit einem Grundton und anschließender Holzlasur (ähnlich der Hauseingangstür zur Straße)…

Geht doch!

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